Lerntipps

Bild Selina Die folgenden Lerntipps werden dir von unserer Nachhilfelehrerin Selina zur Verfügung gestellt. Jede Woche stellen wir hier Tipps und Tricks vor. Es lohnt sich, immer mal wieder vorbeizuschauen :-):

Lerntipp Nr.1: Lösungsweg selber erarbeiten

Der Erfolg ist viel grösser, wenn du den Lösungsweg selber herausfindest. Blosses Abschreiben oder vorgedruckte Kärtchen sind zwar insbesondere bei denjenigen, die vor der Prüfung noch eine Nachtschicht einlegen, ein gefragtes Mittel, sie sind jedoch nur für langfristige Lerner wirklich geeignet. Deshalb als Tipp fürs zeitsparendes und sinnvolle Lernen: Texte selbst in Abschnitte unterteilen und Untertitel oder kleinere Zusammenfassungen pro Abschnitt machen. So ist im Nu ein grosses Buch in viele kleine Zusammenfassungen unterteilt, die man jeweils noch mit einem Titel versehen kann, um so z. B thematische Blöcke zu bilden.
Übrigens: In Papeterien gibt es neu Riesenpost-its, die mit Linien und einem Reiter versehen sind. Man kann also eine Seitenzusammenfassung auf diesem Post-it festhalten und gleich auf die betreffende Seite kleben. Mit den verschiedenen Farben und den Reitern kann man Themen oder Sachverhalte super unterteilen! Du willst gleich loslegen? Hier findest du diese sogenannten Permafix Divider Notes (nein, wir bekommen keine Provision :-))


Lerntipp Nr.2: Mind-Map erstellen

Mind-Map? Mind-Map! Für viele tönt dieses Wort sehr abschreckend oder viele wissen auch gar nicht, was es bedeutet. Für viele Schüler und Studenten jedoch ist es eine der genialsten Erfindungen überhaupt! Wie soll man bloss die eigenen Gedanken auf Papier bringen und dann auch noch ordnen? Tönt unmöglich, ist es aber nicht. Mit der Mind-Map-Technik werden einzeln umherschwirrende Stichwörter oder Gedanken so aufs Papier gebracht, dass sie untereinander verbunden werden können und so am Ende z.B. ein ganzes Thema ausdrücken. Die Verästelungen zeigen die Verbindungen mehrerer Wörter miteinander an. Unten findest du ein Beispiel (Erklärung unten):

In der Mitte befindet sich der Überbegriff oder der Themenname. Der Mitte am nächsten sind wichtige Unterthemen. Die blauen Vierecke sind weitere Stichwörter oder Erklärungen zum Unterthema. Die Blasen ganz aussen sollten möglichst Details enthalten oder zumindest keine der wichtigsten Stichwörter, die das Thema beschreiben. Diese (also die wichtigen Stichwörter) gehören nämlich in die Nähe der Mitte. Wichtig ist, dass man die eigenen Mind-Maps lesen kann. Dazu benötigst du ausreichend Papier. Wenn alles sehr klein geschrieben oder schwer lesbar ist, dann nützt es später auch nichts zum Lernen oder man schaut es erst gar nicht an. Also: Übersicht schaffen. Dies kann man auch, wie im Beispiel, mit verschiedenen Farben und Formen erreichen. So weiss man zusätzlich, zu welcher Ebene oder welchem Unterthema die Stichwörter gehören. Der Lerneffekt ist noch grösser, wenn du die Mind-Map in einer Gruppe zusammen mit anderen erarbeitest. So bringt jeder seine Ideen mit ein und man spricht über das Thema. Das Aufschreiben an sich und das Gestalten sind dem Einprägen und Lernen zusätzlich zutragend. Nun, ran an die Arbeit! :-)